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  • Claudia Spaar

Einblicke in die Arbeit als körperzentrierte, psychologische Beraterin zum Thema "loslassen"

Hand-Faust-Schachtel-Übung

Du musst halt einfach nur loslassen! Wie oft haben Menschen in Krisen wohl schon diesen Ratschlag gehört?

Wie fühlt sich aber Loslassen an? Wie macht man das?

Nach einem kritischen Lebensereignis, sind die Klienten oft zu sehr im Kopf. Sie möchten verstehen, um eine Lösung zu finden. Auf diesem Wege dreht man sich nur im Kreis.

Ich nehme dazu meine Schachtel mit Öffnung zu Hilfe. Lasse meine Klienten die Hand in die Öffnung stecken und zu einer Faust ballen. Wir vergegenwärtigen das Problem, das nicht losgelassen werden kann, indem wir versuchen, die Hand aus der Öffnung zu ziehen. Verbunden mit dem Einatmen, (festhalten) und ausatmen (loslassen) üben wir aus der Erstarrung zu kommen. Das Gefühl, dass die Faust wenn sie loslässt, (sich öffnet) aus der Öffnung der Schachtel gezogen werden kann, zeigt dem Klient über das Körper-erleben, was Loslassen meint. Das Gefühl wird in der Therapie verinnerlicht und neuronale Verknüpfungen entstehen. Im Alltag kann sich der Klient an sein Körpergefühl erinnern und nicht über den Kopf, loslassen praktizieren.

Claudia Spaar

Körperzentrierte, psychologische Beratung (IKP Zürich)

Trauerrednerin

www.spiritflowers.ch

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