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  • Claudia Spaar

Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern mitbekommen. Wurzeln und Flügel. Goethe

Während unserem Leben brauchen wir immer wieder die Verwurzelung, mit unserer Familie, unsrer Geschichte, unserem Land, unseren Freunden, Tieren. Ohne diese sind wir abgeschnitten, von dem was uns ausmacht.

Wurzeln entstehen nicht über Nacht. Es braucht eine Zeit des zusammen Wachsens, durch Höhen und Tiefen Gehens, dass wir uns mit einem Menschen oder Tier verwurzelt fühlen. Aber dann, wenn sie da sind, diese Wurzeln, können sie auch einiges aushalten, manchem Sturm trotzen, eine Krankheit mittragen oder einfach jemanden aushalten, wenn er schwierig ist.

Das hat…… gelernt, sie/ er ist in einer Generation aufgewachsen, wo solches noch gelebt wurde. Wo man dem anderen seine Andersartigkeit zugestanden hat, nicht jedes Wort auf die Goldschale legte und wo Treue nicht nur ein Wort war.

Goethe weist darauf hin, dass Kinder auch Flügel brauchen. Flügel um aufzubrechen zu neuen Ufern. Wenn es Zeit ist das Elternhaus zu verlassen um eigene Wege zu gehen. Und falls das einmal nicht möglich scheint, zumindest in Gedanken in eine neue Welt zu fliegen.

Wozu braucht man noch Flügel? Vielleicht um die Perspektive zu wechseln. Ein Problem von oben zu betrachten und zu bemerken, dass es so schlimm gar nicht ist.

Der/die Verstorbene brauchte auch Flügel, um……mutig hat sie/er……dazu gebraucht um.........

( bestimmt war es nicht immer leicht im Leben von…… und auch er/ sie hätte sich manchmal Flügel gewünscht um davon zu fliegen…)

Am Schluss unseres Lebens nehmen wir die Flügel, um in eine andere Ebene zu wechseln.

Die Wurzeln lassen wir hier, aber die Erfahrungen die wir mit ihnen gemacht haben, tragen uns zu neuen Sphären.

Vielleicht sehen wir am Ende unseren Lebensfilm vor dem inneren Auge durchlaufen. Wir sehen, wo wir hätten die Flügel benutzen sollen und wo, länger in der Verwurzelung bleiben. Aber es ist wie es ist. Zu diesem Zeitpunkt deiner Entscheidung, war es richtig.

Am Schluss unserer Lebensgeschichte bleibt es an uns, uns zu versöhnen, mit den Wegen die wir gewählt und gegangen sind.


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